Tribunal

Tribunal

Knobels vierter Falltribunal

324 Seiten
12 x 20 cm
Erschienen: Februar 2010
Paperback
ISBN 978-3-8392-1060-4

11,90 €

Essen und das Ruhrgebiet bereiten sich auf das Großereignis „Kulturhauptstadt 2010″ vor. Als der Psychologe Paul Bromscheidt an die Kanzlei Hübenthal & Knobel die Idee heranträgt, aus diesem Anlass eine Ausstellung zum Thema „Justiz und Gewissen“ in Deutschlands größter unterirdischer Bunkeranlage zu organisieren, sind die Anwälte begeistert. Erwartungsvoll folgen Stephan Knobel und seine Kollegen dem eloquenten Bromscheidt in das Stollensystem. Doch die Führung wird zur Entführung – und für die Geiseln zur Konfrontation mit einem Täter, der eine zynische Abrechnung zelebrieren will …

 

 

Pressestimmen zu Tribunal

„… Erfmeyer ist ein Meister der Spannungsliteratur, der weit mehr zu bieten hat als eine flotte Schreibe: Er hat seinen eigenen fesselnden Stil entwickelt, der ihn grandios abhebt von der Masse des simpel gestrickten ‚Lesefutters’ in diesem Genre.“
Hessischer Rundfunk

„…Strategie und Kombinationsgeschick zeichnen Knobel aus. Ein Trumpf in der Krimiszene, zweifelsohne.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„… Im klaustrophobischen Ambiente 15 Meter unter der Erde beginnt ein gnadenloses Katz- und Mausspiel, das zugleich ein raffiniertes Kammerstück mit überraschenden Wendungen ist.“

(Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten)

Geldmarie

Geldmarie

Knobels dritter Fallgeldmarie

277 Seiten
12 x 20 cm
Erschienen: Juli 2008
Paperback
ISBN 978-3-89977-773-4

9,90 €

Stephan Knobel geht es nicht gut. Die Dortmunder Kanzlei, für die er arbeitet, ist wirtschaftlich angeschlagen. Unter den Beschäftigten wachsen das Misstrauen und die Angst, Opfer eines Sanierungskonzepts zu werden. Doch viel mehr Sorgen bereitet ihm ein ganz anderes Problem.Seine Freundin Marie ist seit einem Besuch bei ihrem Germanistikprofessor spurlos verschwunden. Und der ist jetzt tot, gestorben an einem Herzinfarkt. Seit ihrem Verschwinden werden von Maries Girokonto täglich 1.000 Euro an verschiedenen Geldautomaten der Stadt abgehoben. Die Polizei ist sich sicher, dass Marie mit dem Tod des Professors etwas zu tun haben muss und ihre Flucht vorbereitet. Eine Theorie, an die Knobel nicht glauben mag!

 

 

Pressestimmen zu Geldmarie

„Man mag es kaum glauben: aber mit seinem dritten Krimi rund um den Anwalt Stephan Knobel ist Klaus Erfmeyer noch einmal eine Klasse besser geworden. Er liefert nicht nur eine aufregende ‚Wer-Hat’s-Getan‘-Story. Diesmal überzeugt er noch dazu mit einer psychologisch packenden und tiefgründigen Geschichte, in der es um Schuld, Verantwortung und Gerechtigkeit geht … Erfmeyer ist ein Meister der Spannungsliteratur, der weit mehr zu bieten hat als eine flotte Schreibe: Er hat seinen eigenen fesselnden Stil entwickelt, der ihn grandios abhebt von der Masse des simpel gestrickten ‚Lesefutters‘ in diesem Genre.“
(Stefan Sprang, Hessischer Rundfunk)

„… Erfmeyers drittes Buch über den Dortmunder Rechtsanwalt Stephan Knobel liefert besten, spannenden Erzählstoff. Der eigentlich zurückhaltende Jurist kämpft um seine geliebte Marie, die spurlos verschwunden ist, und gegen seinen intriganten Kanzleikollegen Löffke, der an seinem Stuhl sägt. Strategie und Kombinationsgeschick zeichnen Knobel aus. Ein Trumpf in der Krimiszene, zweifelsohne.“
(Stefan Wette, Gerichtsreporter, WAZ)

Todeserklärung

Todeserklärung

Knobels neuer Falltodeserklaerung

274 Seiten
11 x 18 cm
Erschienen: Juli 2007
Paperback
ISBN 978-3-89977-735-2

9,90 €

Junganwalt Stefan Knobel erhält kurz nach seinem Eintritt in eine renommierte Dortmunder Anwaltskanzlei die Chance, den wichtigsten Mandanten der Kanzlei, den Industriellen Tassilo Rosenboom, zu vertreten. Rosenboom, von den Fähigkeiten Knobels überzeugt, überträgt ihm bald die Vertretung in Prozessen, deren Sinn sich der Anwalt nicht erschließen kann. Doch Knobel kommt seinem Mandanten auf die Spur. Unversehens wird er in einen Mord verwickelt und plötzlich erkennt er, dass er selbst von dem Verbrechen profitieren könnte …

 

Pressestimmen zu Todeserklärung

„Schon mit dem Debüt ‚Karrieresprung‘ hatte Klaus Erfmeyer einen äußerst starken Auftritt. Sein zweiter Krimi ist noch packender, noch atmosphärischer. Mit dem Junganwalt Stefan Knobel hat Erfmeyer einen glaubwürdigen Helden geschaffen, der seine Macken und menschlichen Schwächen hat, aber zu dem man gerne hält, wenn er sich im Haifischbecken einer Dortmunder Anwaltskanzlei behaupten muss. Darüber hinaus überzeugen die „Knobel“- Fälle durch abgründigen Humor und spannende juristische Finessen. Klaus Erfmeyer ist auf dem besten Wege, zum deutschen Meister in der Kategorie Anwaltskrimis zu werden: auch sein neues Buch legt man bis zur überraschenden Auflösung nicht aus der Hand.“

Stefan Sprang, Autor (Hessischer Rundfunk, Stuttgarter Zeitung)

Karrieresprung

Karrieresprungkarrieresprung

230 Seiten
11 x 18 cm
Erschienen: Februar 2006
Paperback
ISBN 978-3-89977-670-6

9,90 €

Junganwalt Stefan Knobel erhält kurz nach seinem Eintritt in eine renommierte Dortmunder Anwaltskanzlei die Chance, den wichtigsten Mandanten der Kanzlei, den Industriellen Tassilo Rosenboom, zu vertreten. Rosenboom, von den Fähigkeiten Knobels überzeugt, überträgt ihm bald die Vertretung in Prozessen, deren Sinn sich der Anwalt nicht erschließen kann. Doch Knobel kommt seinem Mandanten auf die Spur. Unversehens wird er in einen Mord verwickelt und plötzlich erkennt er, dass er selbst von dem Verbrechen profitieren könnte …

 

Pressestimmen zu Karrieresprung

„Ein Rechtsanwalt als Krimi-Autor: Trockener Witz, sanfte Ironie und Humor sind die Zutaten von Klaus Erfmeyers hintergründigem Krimi-Debüt ‚Karrieresprung’. Erfmeyer spart nicht mit Insiderwissen und scheut sich nicht das Anwaltsmilieu gekonnt auf die Schippe zu nehmen. Dessen Drang, über jeden Zweifel erhaben zu sein … bis der Protagonist, Junganwalt Stephan Knobel, selber ins Stolpern kommt … nicht nur beruflich … Tolles Debüt, ein besonderes Lesevergnügen.“
(Sandra Goetz, Autorin für Madame, Vogue)

„… Erfmeyer schreibt spannend, zeichnet seine Figuren ordentlich …“
(Ruhr Nachrichten)

„… In seinem Roman ‚Karrieresprung‘ hat der Essener Anwalt Dr. Klaus Erfmeyer die Sonderheiten seines Berufes mit feiner Ironie beschrieben …“
(WAZ)

„… Karrieresprung ist ein mustergültiger Vertreter des Genres Anwaltskrimi, der mal nicht aus Amerika kommt und trotzdem enorm atmosphärisch ist. Die Story überzeugt nicht nur durch die Spannung und das Insiderwissen des Autors, sondern auch den satirisch-ironischen Einschlag.“
(Hessischer Rundfunk)

Über die Lust am schreiben

Über die Lust am Schreiben

Schreiben ist sinnlich!Lanzarote-Küste

Es gibt nur wenige Tätigkeiten, die einen Menschen in die Lage versetzen, mit verschwindend geringem materiellem Aufwand eine eigene Welt zu schaffen. Schreiben ist mehr als zu Papier gebrachte Phantasie: Es kann zu tiefer Befriedigung und Glück führen, häufig auch zur Klarheit der Gedanken, zu neuen Erkenntnissen und Perspektiven. Es beeinflusst das eigene Leben. Studien zufolge schreiben viele Menschen. Doch häufig bleiben die Werke unvollendet, landen in der Schublade und wandern oft – ungelesen – in den Papierkorb, wenn sie der Schreiber als nunmehr peinlich empfundene Zeugnisse vergangener Lebensphasen begreift.

Abgesehen von den Schriftstücken, die – wie Tagebücher – nicht zur Veröffentlichung bestimmt sind, träumen Viele vom Schreiben, dessen Ergebnis nicht verborgen bleiben soll. Ein Buch soll es werden. So ging es auch mir. Ich griff also zu Papier und Stift (so mache ich es noch heute), verzog mich in eine ruhige Ecke – und dann? – Schreiben ist einsam, sagen nicht wenige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die begeisternde und motivierende Idee, einen Roman zu schreiben, der die Welt bewegen wird, weicht der nüchternen Erkenntnis, in mühsamer Kleinarbeit die Geschichte entwickeln, Personen zeichnen, Atmosphäre und Spannung schaffen und Szenen sprachlich gestalten zu müssen. Plötzlich merkt man, dass einem Worte fehlen. Vielleicht kommen die ersten grundsätzlichen Fragen: Schreibe ich für mich oder für den Leser? Ist entscheidend, was Viele mögen werden? Schiele ich als Autor nach erfolgreichen Vorbildern? Ist der wirtschaftliche Erfolg entscheidend, also die Schaffung eines Produkts, das einem möglicherweise nicht selbst gefallen, aber die Masse ansprechen wird? Oder schreibe ich, was ich gern selber lesen würde? Wage ich sogar, etwas von mir preiszugeben, womit ich das Risiko eingehe, nicht nur ein Buch, sondern meine Person der Kritik auszusetzen?

Man sollte diesen Gedanken zu Beginn nicht zu viel Raum geben. Schreiben macht Freude, wenn man sich mit dem Geschriebenen identifizieren kann. So gesehen schreibt man mit aller Sicherheit auch für sich selbst.

Wer schreibt, der bleibt, sagt ein holpriges Sprichwort, das mehr von dem bemühten Reim als von seinem Wahrheitsgehalt lebt. Wer schreibt, bleibt nicht zwingend. Man verewigt sich nicht, reiht sich nicht automatisch in die Reihe der Autoren ein, deren Werke auch Generationen nach uns noch lesen wollen (oder vielleicht in der Schule lesen müssen). Weg mit diesen Gedanken!

Als mein erster Roman ‚Karrieresprung‛ entstand, habe ich weiterführende Gedanken um die Fragen, warum und für wen ich schreibe, nicht gehabt. In meinem Kopf war nach und nach eine Geschichte entstanden, die ich interessant fand. Die Handlung dreht sich um einen Anwalt, der als schüchterner Neuling in einer größeren Kanzlei in seinen Beruf findet, eher zufällig mit dem aussichtslos scheinenden Fall des bedeutendsten Mandanten dieser Kanzlei betraut wird und trotz Scheiterns in diesem und weiteren Fällen dieses wichtigen Mandanten eine wundersame Karriere beginnt. Gerade diese beruflichen Niederlagen begründen den deshalb umso rätselhafteren kometenhaften Aufstieg.

Die Geschichte ist fiktiv. Die Empfindungen des Berufsneulings Stephan Knobel habe ich aus meinen eigenen Erinnerungen und Erfahrungen wiedergegeben, und der Kern des Romans dreht sich um eine in der Realität immer wieder aktuelle Frage: Darf der Anwalt gegenüber seinem Mandanten blind sein? Wie begegnet er der Gefahr, das Werkzeug dessen Interessen zu sein?

Es war kein mühsames Schreiben, sondern ein lustvolles Zusammensetzen einzelner Bausteine und Details, die sich nach und nach entwickelten und verfeinerten, je länger ich mich mit dem Stoff befasste. Die handelnden Personen sind ebenfalls erfunden. Der Name Knobel stammt im Übrigen nicht von „knobeln“ oder „ausknobeln“, sondern schlicht von meiner damaligen Anwaltskollegin Sonja Knobel in einer Essener Sozietät. Ich wollte für die Hauptfiguren einprägsame und kurze Namen, also auch für Stephans Partnerin Marie, die ihn seit dem ersten Roman begleitet und die Fälle mit ihm löst. Er ist der manchmal etwas nüchterne Jurist, sie symbolisiert den quirligen und oft quer denkenden gesunden Menschenverstand und in gewisser Weise damit den unbefangenen Leser, der wie Marie auf die Dinge schaut und eigene Schlussfolgerungen zieht.

‚Karrieresprung‛ wurde, wie alle weiteren Romane auch, überwiegend nachts geschrieben. Wenn es draußen ruhig ist, kein Tagesgeschäft und kein Anruf stören, kehrt diese sinnliche Ruhe ein, in der plötzlich die Gedanken sprudeln und die Lust am Formulieren geweckt ist. Es machte Freude, den Handlungsstrang zwingend und zu einem auch bitteren Ende zu führen. Schreiben lässt alle Freiheiten und Ideen zu – und reizt vielleicht gerade aus diesem Grunde, Konsequenzen zu beschreiben und in einer Spur zu bleiben, die die Handlung nach vorn treibt. Schreiben schärft das eigene Denken!

‚Karrieresprung‛ war schließlich schneller fertig als gedacht. 105 einzeilig beschriebene DIN A 4-Seiten waren es geworden. Ich war mit der Geschichte glücklich, habe sie mehrfach Korrektur gelesen und an einigen Stellen überarbeitet. Sie gefiel mir – auch noch nach Wochen und in allen Stimmungslagen. Jetzt erst reifte der Gedanke, sie zu veröffentlichen – und gleichsam naiv dachte ich, dass dieser Roman nun die Welt interessieren musste. Ich schrieb in einer Dortmunder Buchhandlung aus dort ausliegenden Büchern die Verlagsadressen heraus und sandte meinen Roman, sorgfältig kopiert, an etwa 20 Verlage.

Noch heute ist mir in Erinnerung, als ich an der Dortmunder Hauptpost die adressierten Päckchen über den Schalter schob. Die Angestellte hinter der Theke studierte die Adressen, musterte mich mit weichem Blick über ihre Lesebrille hinweg und fragte freundlich lauernd: „Sie wollen wohl ein Buch veröffentlichen?“

Noch bevor ich antworten konnte, war auch die Neugier der hinter mir stehenden Kunden geweckt.

„Was ist es denn?“, fragte die Frau weiter. „Doch nicht etwa ein Roman?“

„Doch, ein Roman“, antwortete ich etwas verlegen und sofort kam die Rückfrage:

„Ein Liebesroman?“ Jetzt lächelte sie.

„Nein, kein Liebesroman“, antwortete ich steif.

„Sondern …?“, fragte sie erstaunt. Mit ihr lauschte die Schlange hinter mir erwartungsvoll. – Ja was hatte ich denn überhaupt geschrieben? Welches Genre? Welches Thema? Mir fielen keine Schlagworte ein. Es ging doch um so viel in diesem Roman! Plötzlich haderte ich. Wer sollte sich für ein Buch interessieren, dessen Inhalt ich nicht mit wenigen Worten skizzieren konnte?

„Es ist wohl komplizierter?“, half sie.

„Ein Gesellschaftsroman“, erwiderte ich schließlich.

„Ach so“. Sie nickte wissend und nannte den Portopreis.

Die Reaktion der Postangestellten nahm die der meisten Verlage vorweg. Die Absageschreiben waren höfliche Textbausteine. In einem hatte man versehentlich sogar den Titel meines Romans nicht gegen das zuvor abgelehnte Manuskript eines anderen Autors getauscht. – Zufällig war damals in einem Magazin ein Bericht über große deutschsprachige Verlage erschienen. Die dort genannte durchschnittliche Zahl der unverlangt eingesandten Manuskripte machte es schlicht unmöglich, dass die hoffnungsvoll eingesandten Werke sämtlichst gelesen oder auch nur einmal quer gelesen wurden. Ich hatte damals zwischen die Seiten 20 und 21 einer jeden Manuskriptkopie ein Haar gelegt. In den Retouren war sämtlichst noch das Haar an der selben Stelle vorhanden. Die Manuskriptkopien tröpfelten nach und nach „als leider nicht in unser Programm passend“, „interessant aber nicht der aktuellen Lesernachfrage entsprechend“ wieder bei mir ein, versehen mit der Versicherung, dass die Absage kein Werturteil sei und mit besten Wünschen für einen Erfolg bei einem anderen Verlag.

Lust am Schreiben? Hätte ich diese Erfahrung vorher gemacht, hätte ich vermutlich die Lust verloren und das Schreiben gelassen. Es wäre die falsche Entscheidung gewesen! – Jedem, dem es ähnlich geht, möchte ich an dieser Stelle Mut machen. Lassen Sie sich die Lust nicht nehmen! Machen Sie weiter! Der Kontakt zum Gmeiner Verlag war ein Glücksfall und der Beginn einer bis heute konstruktiven Zusammenarbeit. ‚Karrieresprung‛ wurde für den Glauser-Preis in der Sparte „bestes Debüt“ nominiert und bildete den Auftakt einer Serie um den Rechtsanwalt Stephan Knobel und seine Marie. Jetzt war auch das Genre klar. ‚Karrieresprung‛ ist – wie die bisherigen Folgeromane ‚Todeserklärung‛ (2007), ‚Geldmarie‛ (2008), ‚Tribunal‛ (2010), ‚Endstadium‛ (2010), ‚Irrliebe‛ (2011), ‚Drahtzieher‛ (2012) und ‚Rasterfrau‛ (2013) ein Roman, der in die – begrifflich ohnehin sehr weite – Sparte Krimi passt, aber eben sein Eigenleben pflegt. Ich benutze keine ausgetretenen Pfade und vermeide typische Personen und Handlungskonstellationen. Ich liebe ungewöhnliche und facettenreiche Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen, Geschichten hinter der Geschichte – und ich achte auf Sprache. Blutrünstige und vordergründige, auf Effekte ausgerichtete Storys berühren mich nicht, und deshalb schreibe ich sie auch nicht.

Warum ich Ihnen all dieses mitteile?

Ich danke Ihnen, liebe Leserinnen und lieber Leser, die sich immer zahlreicher meiner Bücher widmen, die mir in Briefen, Emails und Lesungen begegnen und die mich mit Ihrem Zuspruch und Ihrer Kritik weitertragen.

Und: Wer schreiben möchte, sollte es tun und den Schritt „nach draußen“ wagen. Es gibt unendlich viele Geschichten, die erzählenswert sind – und Menschen, die sich für diese Geschichten interessieren. Gehen Sie Ihrer Lust nach!

Ich schreibe meine Bücher noch immer so, wie ‚Karrieresprung‛ entstand, weil mir diese Arbeitsweise am Besten entspricht – und Freude macht.

Das Manuskript entsteht handschriftlich. Mir geht dies nicht nur leichter von der Hand als das Schreiben auf dem PC. Ich erkenne am Schriftbild, ob der „Schreibfluss“ stimmt. Er ist häufig zuverlässiger Indikator dafür, ob das Geschriebene in dieser Form stehen bleiben wird oder der Überarbeitung bedarf. Während des Schreibens notwendig werdende Ergänzungen in vorausgegangenen Kapiteln finde ich im handgeschriebenen Manuskript besser, weil ich eine räumliche Zuordnung habe, wo was geschrieben steht. Meine Romane entstehen am häuslichen Schreibtisch oder in Urlauben. Die Ideen dazu finde ich überall und zu jeder Zeit. Mein ständiger Begleiter ist mein Ideenbuch, eine Kladde, in der ich zufällig Erlebtes oder Geschehenes eintrage. Manches davon findet später Eingang in die Handlung, Vieles fällt wieder unter den Tisch. Wo und wann auch immer meine Romane entstehen: Schreiben ist sinnlich!

 

Danke Ihnen für die Lust daran, die auch Sie in mir stets aufs Neue wecken!

Lanzarote

Der Autor

Über den Autor

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Klaus Erfmeyer wurde 1964 in Dortmund geboren, studierte nach dem Zivildienst von 1984 bis 1989 Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte vor dem Eintritt ins Referendariat über ein steuerrechtliches Thema. Nach dem juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Dortmund begann er seine anwaltliche Tätigkeit. Er ist zugleich Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Seit 1996 veröffentlicht er zu rechtswissenschaftlichen Themen und nimmt Lehraufträge an Universitäten und Fachhochschulen wahr. Gemeinsam mit Dr. Andrea Wassermeyer, Dr. Frank Dudda und Cornelia Kurtz betreibt er seit 2002 die Kanzlei Erfmeyer, Wassermeyer & Dudda in Essen, bietet zusätzlich auf Grundlage seines 2013 erschienenen Praxisratgebers ‚Wirtschaftsmediation‛ professionelle außergerichtliche Konfliktlösungen zwischen und innerhalb Unternehmen als Mediator an und referiert auch zu diesem Thema. Als Dozent der IKK-Akademie leitet er mehrtägige Seminare für Versicherungsangestellte zu Fragen des Verwaltungsverfahrens und Widerspruchsverfahrens bei gesetzlichen Krankenkassen, hält Vorträge zu wirtschaftsrechtlichen Themen und ist Referent bei der Rechtsanwaltskammer Hamm. Gemeinsam mit Rechtsanwältin Cornelia Kurtz hält er im Auftrag des IFK Rechtsseminare für Physiotherapeuten, die sich zum sektoralen Heilpraktiker und Osteopathen weiterbilden wollen.

Seit 2006 veröffentlicht Klaus Erfmeyer regelmäßig Kriminalromane im Gmeiner Verlag, Meßkirch. Die Lust am Schreiben wurde bereits in der Schule geweckt. Deutsch war stets sein Lieblingsfach. Das Interesse an Literatur und Sprache ist Hobby geblieben und zum zweiten Beruf geworden.

Die Schnittstelle zu seinem Hauptberuf als Rechtsanwalt ist schnell gefunden: Als Anwalt löst er die Fälle, die ihm angetragen werden; als Schriftsteller kreiert er die Fälle selbst, die „sein“ Anwalt Stephan Knobel mit seiner Freundin Marie löst. Dass die Wirklichkeit des Anwaltslebens die Romane beeinflusst, liegt auf der Hand, wenngleich keiner der Romane tatsächliche Fälle oder Personen spiegelt oder auch nur annähernd wiedergibt. Dennoch ist die Kenntnis der Prozesswirklichkeit unverzichtbarer Ideengeber auch für die Romanwelt. Wer über dieses Metier schreibt, sollte die Materie kennen und sie sicher beherrschen. Deshalb sind die Romane auch im Detail stimmig. Die Geschichten leben von ihren überraschenden und trotzdem logischen Wendungen, eingebettet und gewürzt von facettenreichen Hintergrund- und Begleithandlungen.

Klaus Erfmeyer ist Vater einer im Oktober 2011 geborenen Tochter. Er ist in seiner Freizeit begeisterter Maler von (meist) großformatigen und farbkräftigen Bildern (bevorzugt in Öl) und zwischendurch deutschlandweit mit dem Fahrrad unterwegs. Landschaften erlebt er am Liebsten in ihren Farben und Formen hautnah und „atmet“ sie ein. Er liebt den Austausch mit Anderen, anregende Gespräche und lange Sommerabende – am Liebsten bei einem guten Glas Wein. Klaus Erfmeyer präsentiert seine Romane gern häufig auf Lesungen in Buchlandschaften und im Rahmen kultureller Eventveranstaltungen.